Wochen-Wettervorhersage Deutschland (KW 23, 2.6. bis 8.6.08)

Jun 02, 2008 @ 03:46 pm by Frank Wettert

Da sind wir nun in der Hitze angekommen. Gewitter tobten, Gewitter toben, großer Hagel schlägt im Westen und Südwesten ein. Gestern hat es unter anderem Dresden erwischt. Ich bin gespannt, ob in der Richtung noch Meldungen von Daniel kommen. Der Nordosten versteppt gleichzeitig (vielleicht liefere ich bald ein paar Fotos, in denen sich Berlin und Brandenburg als Drehort für den nächsten Wüstenwestern anbieten).

Und das beinahe Unglaubliche ist: die Unwettergefahr hält an. Eigentlich kann man die Wettervorhersage zusammenfassen: Es geht so weiter und weiter und weiter. Das ist für mich natürlich Spannung pur, und Sie kann ich nur um Folgendes bitten:

>> Unwetter melden! <<

Einen ziemlich wackligen Eindruck werden dagegen alle in der Mitte Deutschlands haben, da sie sich mal in der einen, mal in der anderen Luftmasse befinden. Gerade hier wird es dann auch schwer, auf eine Woche hinaus zu sagen, an welchem Tag es denn nun genau krachen oder die Sonne ballern wird. Was soll’s, es ist meteorologischer Sommer, also legen wir los.


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Deutschland-Wetter in 5 Minuten

Wetter in Köln am 23.08.07, von frischmilch
Von “frischmilch“. Bestimmte Rechte vorbehalten.

  • Dienstag, 3. Juni 2008: Heißer Süden. Die Zweiteilung ist wieder da, die Frage ist nur: Wo verläuft die Grenze? Ich vermute mal, die Elbe wird es sein. Nordöstlich davon schreit die Sonne, südwestlich sind bei dichten Wolken einige Gewitter unterwegs, wobei es am Rhein mal längere Zeit trocken, wenn auch wolkig bleibt. Noch mehr Zweiteilung bei den Temperaturen: Maximal 21°C in Trier und 32°C in Berlin, in Magdeburg 30°C und in Düsseldorf 24°C. Zurück.
  • Mittwoch, 4. Juni 2008: Deutschland, der Wetter-Setzkasten. Kennen Sie noch diese Setzkästen? Da hat man früher immer Dinge drin gesammelt und dann an die Wand gehängt. Modellautos, Becher…alles schön sortiert. Genau so sieht es am Mittwoch aus. Es gibt Sonne, Gewitter, alles zusammen. Nur eben säuberlich verteilt. Die Sonne setzen wir wieder nach Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und ins östliche Niedersachsen. Sonst sieht es ziemlich wolkig aus, und es sind auch kräftige Güsse drin, natürlich mit kräftigem Regen und entsprechender Unwetter-Gefahr. Die Temperaturen sind dementsprechend weit gefächert: Maximal erreichen wir 21°C in Freiburg, 19°C in München, 25°C in Halle an der Saale und 28°C in Potsdam. Zurück.
  • Donnerstag, 5. Juni 2008: Das Ganze nochmal. Die Grenze verlagert sich jetzt etwas, damit bekommt auch das westliche Niedersachsen einiges an Snone, und es sollte hier auch meist trocken bleiben, genau so wie überall grob nördlich einer Linie Weserbergland – Mittleres Erzgebirge. Von Nordrhein-Westfalen über Südthüringen, Baden-Württemberg und Bayern regnet und gewittert es weiter. Maximal bei 18°C in München, 20°C in Düsseldorf, 26°C in Bremen und 27°C in Berlin. Zurück.
  • Freitag, 6. Juni 2008: Graues Freiburg, sonniges Berlin. Was schreibt man, wenn alles irgendwie gleich bleibt? Man kann sich ja auf die Details stürzen. Zum Beispiel gibt es heute nicht ganz so häufig Schauer und Gewitter im Südwesten, und die Grenze zur sonnigen Trockenheit liegt jetzt östlich einer Linie Emden – Regensburg. Maximal erreichen wir dann je nach Wolken 22°C in Freiburg, 26°C in Leipzig und 29°C in Berlin. Zurück.
  • Samstag, 7. Juni 2008: Es wird lichter im Süden. Ganz so extrem scheinen die Unterschiede dann am Wochenende nicht mehr zu sein. Die Sonne zeigt sich zwischen den Wolken auch wieder häufiger am Rhein, und Schauer oder Gewitter sind – abgesehen von Südbaden und am Bodensee – auch seltener. Ich brauche ja wohl kaum zu sagen, dass es in Richtung Norden wieder und weiter rumsonnelt. Der Samstag bringt sie teilweise ins Schwitzen. Nicht so in München bei 23°C, aber in Mannheim bei 26°C schon eher, auch in Paderborn geht es mit 27°C warm zu und 30°C sind für Berlin und Hamburg in Planun. Zurück.
  • Sonntag, 8. Juni 2008: Ein Wochenend-Traum. Ich habe eine Vision. Ich sehe Millionen von Deutschen am Grill stehen und alles wegbrutzeln, was früher mal Beine hatte. Man betrachtet ein Satellitenbild am Nachmittag des 08.06.08, und man sieht diese Rauchschwaden deutlicher als den Sahara-Sand. Ein fabulöse, wenn auch politisch nicht korrekte Vision. Wo kann man eigentlich grillen? Jedenfalls im Norden, denn die Sonne scheint, und die paar einzelnen Schauer merkt kaum jemand. Nur im Westen und Süden sind ein paar größere Wolken unterwegs, und Baden-Württemberg und Bayern bekommen ein paar Duschen ab. Maximal geht es auf 23°C in München, 24°C in Freiburg, 26°C in Köln und 29°C in Potsdam. Zurück.

3 Kommentare »

  1. Nö, zu Dresden kommt von mir leider nichts, da ich dort erst wieder nächste Woche bin. Ich könnte höchstens auf die Sächsische Zeitung verweisen.

    Dafür hat mir die Unwetterwarnung heute die Münchner Blade Night verhagelt. :(

    Kommentar by Daniel W. — 2. Juni 2008 @ 17:21

  2. Die Elbe war nicht ganz die Wetterscheide, das Gewitter kam noch ein paar Kilometer drüber (welch Glück für unseren Garten, dessen Pflanzen sich sehr über den ersehnten Regen freuten) ;-)

    Kommentar by Beatrix — 5. Juni 2008 @ 9:26

  3. Ja, es war ein paar Kilometer weiter nordöstlich. Da wären wir dann am Ende der Genauigkeit einer 4-Tages-Vorhersage.

    Danke für die Meldung!

    Kommentar by Frank Wettert — 5. Juni 2008 @ 10:05

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