Wetterbericht und Kunst
Was macht man aus einem Orkan- und Regendrama? Eine kurze Erklärung: seit dem Wochenende sind zwei korpulente Tiefs über den Norden Amerikas gerumpelt. Das erste Tief hat die kalte Luft aus der Arktis abgeholt und dafür gesorgt, dass es in New York und in der Hauptstadt Washington den ersten Schnee gab, allerdings danach auch schnell rasantes Glatteis, das für entsprechende Unfälle sorgte (mehr dazu in den Wetter News).
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Vor allem gab es aber in Kanada über 30 cm Neuschnee. Wie so etwas ein Kanadier erlebt, kann man sich hier ansehen:
Auf der anderen Seite hatten wir einen wirklich gefährlichen Kameraden, der vom Pazifik auf die nordwestliche Küste gebrochen sind, also in Richtung Seattle. Und hier war wirklich etwas los: Regenmengen über 200 Liter auf den Quadratmeter in 24 Stunden, dazu gab es Windgeschwindigkeiten, die im 10-Minuten-Mittel teils bei über 100 km/h lagen. Diese Dimensionen sprengen unsere Erlebnisse von Kyrill noch locker. Dazu rutschten 3 Meter hohe Schlamm-Massen über die Straßen, Zehntausende waren ohne Strom, bisher gibt es mit den beiden Tiefs bereits 17 bestätigte Tote.
Wie merkwürdig der amerikanische Humor mit solchen Dingen sein kann, sehen Sie im folgenden Video nach heftigen Regengüssen in Seattle. Manche mögen es, manche hassen es. Die Amerikaner scheinen es zu lieben, wie ich den Kommentaren entnehmen kann. Was meinen Sie dazu?

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