Warum Merkel Japan schnell verlassen sollte
Weil ein Taifun droht
Chinesischer Journalist versucht sich im Taifun
Taifune nennt man die Tropischen Wirbelstürme auf dem Nordwestpazifik, die man im Atlantik Hurrikane nennt. Einer bedroht nun die japanischen Hauptinseln. Sein Name lautet Fitow, was tatsächlich auch der Name eines Dorfs bei Potsdam sein könnte.
Noch hat Angela Merkel aber Zeit zur Klimaschutz-Flucht. Denn wenn der Taifun Japan überhaupt trifft, was bisher alles andere als sicher ist, dann erst um den 6. September.
Hier sehen Sie die Vorhersagegrafik des Joint Typhoon Warning Centers. Die angegeben Zeiten sind übrigens UTC. Klingt lustig für Nicht-Eingeweihte, bedeutet aber lediglich, dass Sie zwei Stunden hinzurechnen müssen, um auf unsere Sommerzeit zu kommen:

Vorhersagegrafik des Joint Typhoon Warning Centers
Aktuell dürfen die Japaner mit
- 231 km/h Mittelwind und
- 259 km/h Spitzenböen
rechnen. Was dabei passiert, habe ich Ihnen ja in meiner GEIL über Hurrikane geschildert. Man sieht es aber auch hier:
Taifun Omar trifft Guam am 28.08.1992
Drücken wir den Japanern also die Daumen, dass Fitow noch ein Einsehen hat.
YiGG, das ist übrigens Japanisch für “gut gemacht”. Und Webnews heißt es auf Englisch.

Die Palmen halten ja wirklich ganz schön was ab. Das zeigt einmal mehr, dass die Natur stärker ist als wir.
Ich frage mich nur, ob es auch ein Video von einem Wetterreporter gibt, der bei ordentlich Sturm mal abhebt und dann am Horizont verschwindet.
Kommentar by Daniel Weigelt — 31. August 2007 @ 16:08