Vom Sparen nach dem Bauen

Sep 27, 2008 @ 11:59 am by Frank Wettert

Es ist wirklich nicht so einfach, nach so einer Bauphase, in der man diversen Firmen drei- bis vierstellige Summen in den Rachen werfen muss, wieder auf normale Ausgabestrategien umzusteigen.

Zum Beispiel hat man sich, während man vom alten Haus in das neue pendelte, immer wieder an einer Frittenbude etwas bestellt. Und wenn man das leid war, dann wurde eben ein Restaurant angerufen, um auch mal etwas komplett Zubereitetes in die Münder zu bekommen. “Es kostet ja auch nur 56 Euro. Was ist das schon gegen die letzte Abschlagszahlung von 1.723″?

Raus mit der Kohle!
Und so wandern munter Kreditkarten über den Tisch, buchen hier und buchen da ab, und irgendwann kommt die Zeit, zu der das Baugeld einfach am Ende ist. Und was nun?

Sparen ist angesagt! Das Problem ist dabei die Psyche. Denn sie braucht einige Zeit, um das Verhalten wieder umzustellen. Es gibt ja eine Grafik, irgendwo habe ich sie einmal gesehen, die das Kaufverhalten dem Einkommen gegenüberstellt. Man sieht dabei, dass die Ausgabenkurve der Einkommenskurve gleicht, aber sie hinkt etwas hinterher. Sprich: erst wächst das Einkommen, nach ein paar Monaten die Ausgaben. Gute Variante. Aber anders: sinkt das Einkommen, sinken erst später die Ausgaben? Das klingt nach Dispokredit.

Und nun?
Und da wir das nicht wollen, wird jetzt an allem gespart. Zum Beispiel halte ich nicht mal eben an irgend einer Currywurstbude an, wenn mein Magen knurrt. Wild durch die Gegend telefonieren muss ich auch nicht, und statt Handy gibt es Free SMS.

Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich oder/und meine Familie das durchhält. Aber mein Optimismus ist ungebrochen…

9 Kommentare »

  1. Na ja man muss immer das neue Heim sehen, dann fällt das sparen schon deutlich leichter.

    Kommentar by Heimwerker — 27. September 2008 @ 21:19

  2. da geb ich dir recht

    Kommentar by Sven — 6. Oktober 2008 @ 19:05

  3. sven, ob das immer so einfach ist?? Wenn man sich mal daran gewöhnt hat.. je ne sais pas…

    Kommentar by Carsten — 30. März 2009 @ 13:36

  4. Oh wie gut ich das kenne! Wie soll man auch sparen, wenn eine Dachsanierung mal eben 12.000 Euro schluckt und man bei Hunger nicht mal eben zu etwas Schnellem greift, das dann nur 30 Euro für die ganze Familie kostet. Nicht nur der Bau ist teuer, auch all das, was er mit sich bringt-das konnte ich 2007 nämlich in aller Deutlichkeit feststellen.

    Kommentar by Tagesgeld — 17. April 2009 @ 17:28

  5. Es wird ja auch immer schwieriger zu sparen. Die wollen ja jetzt noch unsere Löhne senken um den Arbeitnehmern und Unternehmern noch reicher zu machen. Da kann man halt nichts mehr sparen.

    Kommentar by Dennis — 6. August 2009 @ 5:21

  6. Das wäre es noch gewesen ;)

    Kommentar by Leitzinsen — 16. Dezember 2009 @ 16:28

  7. Eine sehr gute Möglichkeit Geld einzusparen ist es einfach sparsam mit dem Wasser umzugehen. Ein Sparduschkopf spart z.B. in einer zweiköpfigen Familie schnell 130 € pro Jahr ein. Ebenso kann man mit Perlatoren arbeiten die besonders sparsam sind (nicht die Standardware aus dem Baumarkt).
    Bei den Nebenkosten liegt ein derart hohes Einsparpotential, leider haben es die wenigsten bis jetzt wirklich erschlossen.

    Kommentar by Einsparer — 26. Februar 2010 @ 6:33

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    Kommentar by xiaoxin — 9. Oktober 2010 @ 7:19

  9. auf jedenfall….. ^^ wir hatten bei uns jetzt zwar nicht so lange arbeit aber sämtliche Fenster und Rolläden auszutauschen war halt auch so ne Sache… da bleibt einiges nebendran was man vorher nicht mit kalkuliert hatte -.-

    Kommentar by Rollo Rela — 5. Juli 2011 @ 20:44

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