Schafskälte - Eine Erkältung Erklärung
Schafskälte ist das Wort, das im Moment zumindest mir im Radio ständig über den Weg läuft. Gut, ich mag da einen gewissen Schädigungsgrad haben, aber dennoch scheint die Frage im Raum zu stehen, was denn Schafskälte ist und wo sie herkommt. Wie schön, dass sie so leicht zu erklären ist:
YiGG
Immerhin stellt sich diese Fröstelperiode laut Bauernregeln.net in 89% der Fälle ein (ganz im Gegenteil zu meiner Bauernregel-Top 10, hier scheint sie gar nicht so treffsicher. Diese 89% stammen aus der Periode 1881 bis 1947, der Rest wäre zu überprüfen).
Woher der Name Schafskälte?
Sie liegen sehr richtig, wenn sie bei unseren Wolle bringenden Gemütsnutztieren eine Beteiligung vermuten. Denn die Schafskälte tritt tatsächlich zur Zeit der erste Schafschur auf, offiziell um den 11. Juni, gröber gefasst zwischen Monatswechsel Mai-Juni bis zur Mitte des Monats. Die stark zurückgehenden Temperaturen, nachts sogar in den Bodenfrostbereich, können den ungeschützten Tierchen nämlich arg zusetzen, und es treten Krankheiten auf, die ein Schäfer gerne vermeiden möchte.
Nicht schwer herzuleiten ist aus dem Namen auch, dass es zur Schafskälte kalt wird. Und wenn wir jetzt zur Erklärung schreiten, dann müssen Sie auch nicht zusammenzucken, denn die Ursachen versteht man neben Kaffeetrinken und Mantel anziehen:
Wie entsteht die Schafskälte?
Die Ursache der Schafskälte liegt darin begründet, dass sich Landflächen wesentlich schneller aufheizen und abkühlen als das Wasser. Vielleicht haben Sie in Ihrem Leben schon ein Jahr lang auf Island und ein anderes Jahr inmitten des asiatischen Kontinents verbracht, dann werden Sie wissen, was die Folgen sind. Für alle anderen: Hat man in der Nähe des Meeres milde Winter und nicht so heiße Sommer, so sind die Extreme auf dem Kontinent deutlich ausgeprägter, mit knackigen Wintern und heißen Sommern.
So ist im Frühling also das Land im Mittel schon viel wärmer als das Wasser. Warme Luft steigt auf, dazu kommt es in Bodennähe zu einem Defizit, über Land entsteht also ein Tief. Die fehlende Luft muss natürlich nachgeführt werden, und woher soll sie kommen? Eben vom Meer, wo die Luft sich abkühlt und absinkt, über Wasser also ein Hoch entsteht. Dieser Kreislauf bringt dann mit nordwestlichen Winden feuchte und kühle Meeresluft zu uns. Dies ist natürlich eine idealisierte Darstellung. Ein gutes Beispiel ist aber dennoch die Schafskälte zu Beginn des Juni 2009:

Schafskälte im Juni 2009. Quelle: MeteoGroup
Im Herbst gibt es natürlich genau den umgekehrten Effekt, genannt Altweibersommer. Sehen Sie? Es ist ein einfach erklärter Kreislauf, womit sich auch seine hohe Eintreffquote erklärt.

HEI FRANK VOR WAS SCHEUST DU ??? WARUM LÖSCHST DU KOMMENTARE, ICH HABE ES IMMER SEHR INTERESSANT GEFUNDEN , ABER DAS VERSTEHE ICH NICHT!!!!!
Kommentar von casi — 8. Juni 2009 @ 14:41
Guten Tag, casi.
Zunächst der Hinweis: Das war das letzte Mal, dass auf meinem Blog “geschrien” wird, also nur in Großbuchstaben geschrieben wird.
Zweitens läuft Deine Kritik ins Leere, die Kommentare sind in den Chemtrail-Eintrag verschoben worden, wohin sie gehören. Es wäre sehr nett, wenn vor der Schreierei mal das Hirn angeschaltet würde. Aber die Schrei-Denkfaul-Kombination ist leider sehr verbreitet. :-/
Kommentar von Frank Wettert — 8. Juni 2009 @ 20:21