Klimakatastrophe und Leichtathletik? Uninteressant.

Aug 29, 2007 @ 07:51 am by Frank Wettert

 

Klar, der Sport ist auch nicht mehr das, was er mal war, seitdem die Sonne mit unserer treibhausvergasten Erde macht, was sie will.

 

 

 


Jefferson Perez aus Ecuador bricht nach dem 20-km-Lauf zusammen

Da brechen selbst gestandene Mittelerd-Bewohner (Equadorianer) bei der Leichtathletik-WM in Osaka zusammen, weil es zu heiß ist. Andere liegen im Hindernis-Wassergraben der 3000 Meter Hürdenstrecke. Zustände wie im alten Rom (als es von Nero angezündet wurde).

Wir brauchen also neue Ideen in Zeiten der hochblubbernden Atmosphäre. Wie soll man die Skibretter auch bewegen, wenn in den Alpen 12°C in 3000 Meter Höhe herrschen? Und das im Januar?

Der Mensch ist ein Anpassungstier. Und da selbstverständlich keine Sportart geändert werden darf, ändern wir die Bedingungen. Da hat die Süddeutsche Zeitung eine klasse Idee:

Super-Sport-Halle, Quelle: Süddeutsche
Klimakatastrophen-resistent: die neue Super-Sport-Halle. Quelle: sueddeutsche.de

Das ist die Lösung:

  • außen Formel-1 Rennbahn
  • innen Skisprungschanze
  • Windanlagen sorgen für gleiche Verhältnisse

Diese und noch viel amüsantere Beschreibungen gibt es bei Jürgen Schmieder in der Rubrik Flügelflitzer Reloaded der SZ.

Natürlich sollte so eine Super-Sport-Halle auch als U-Boot-Version noch Wasserdruck aushalten können, wenn demnächst das immer weiter steigende Meer über sie hinwegschwappt.

Gibt es noch weitere Ideen? Immer her damit!

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar