Kennen Sie schon den neuesten Wetter-Rekord?
Berlin hat ihn. An der Station Berlin-Dahlem misst man im Mai im Mittel 55,3 Liter Regen pro Quadratmeter. Bis heute Früh 20 Uhr sind wahnwitzige 146,2 Liter auf den Quadratmeter runtergekommen oder 264% der üblichen Menge.
Damit hat Berlin den nassesten Mai, seitdem in Dahlem Wetterstatistik gemacht wird. Und das ist immerhin seit 1908. Übrigens folgt dieser Nässerekord gleich nach dem zweit-trockensten April.
Noch mehr Statistik? OK. Der Mai wird außerdem etwas wärmer und sonniger als normal ausfallen. Fast tropische Verhältnisse also, denn das kann nur bedeuten, dass der Regen in Form kräftiger Schauer und Gewitter vom Himmel stürzte. Der ein oder andere hat an dieser Stelle ja über die Unwetter Informationsnacks gereicht bekommen.
Hier noch ein Video vom 26. Mai in Berlin:
Könnten Sie bitte auch anderen diese nasse Botschaft via Webnews oder YiGG überbringen?

Die Rekorde purzeln in den letzten Jahren doch eh einer nach dem anderen. Wie sieht es denn für Dresden aus? Das was hier in den letzten Tagen an Wasser runterkam, war ja schon unglaublich.
Gibt es für Rekorde auch “gefühlte” Werte? Denn dann war der Mai nicht nur eklig sondern Pfingsten die nasseste Zeit seit Ewigkeiten.
Kommentar by Daniel Weigelt — 30. Mai 2007 @ 12:47
Für Dresden fehlt mir momentan noch die Statistik.
Für “gefühlte Rekorde” wäre ich auch, das ist allerdings das Problem eines Wettermanns: “schönes Wetter” ist extrem subjektiv. Ich zum Beispiel fühle mich in dieser kühleren Luft pudelwohl.
Kommentar by Frank Wettert — 30. Mai 2007 @ 12:53