Wo Gewitter und Unwetter Richtung Wochenende zuschlagen
Nehmen Sie sich lieber nicht ein ausgiebiges Camping vor. Planen Sie auch nicht, mit Ihrem Hausboot auf der Mitte eines großen Sees zu übernachten. Denn beim Blick auf die Wetter-Karten schrillen doch die Alarmglocken…da kommt spätestens ab Freitag was auf uns zu.
YiGG
Im Moment haben wir es in Sachen Gewitter noch relativ ruhig. Es tauchen zwar welche auf, doch sind die oft eingebettet in Regengüsse, so wie es mit abklingender Tendenz im Südosten noch der Fall ist. In Richtung Wochenende kommen wir aber jetzt in die schwül-warme Pampe, und das liegt am Zusammenspiel zwischen Hoch Corina und Tief Qinton.
Letzterer ist dieser ungemütliche Kandidat, der Südbayern unter Wasser gesetzt hat. Auf Twitter wird dabei auch schon Hochwasser in München gemeldet. Nun hält sich Qinton weiter über dem Balkan auf, wo die feucht-warme Luft zu Hause ist. Gleichzeitig macht sich die kühle Corina über Skandinavien jetzt auf ihren Weg gen Norden und damit den Weg frei, dass die Gewitter von Osten allmählich nach Deutschland vorrücken können:

Grobes Schema zur Erklärung der Gewitter, die von Osten auf uns zukommen können. Kartenquelle: FU Berlin
Mit dem Wissen im Hinterkopf wissen Sie nun auch, warum Sie im Westen Deutschlands noch ein, zwei Tage mehr vom Sommer haben. Zwar kann man ab morgen einzelne, örtlich auch kräftige Gewitter nicht ganz ausschließen. Aber so richtig wolkig und hier und da auch nass und gewittrig wird es schon heute Nacht in Richtung Sachsen, Brandenburg und Berlin.
Ab Freitag kann man dann wirklich Unwetter-Alarm geben. Denn da kommt die besonders schwül-warme Luft an, und die hat entsprechend viel Energie. Die Energie, die “in der Luft steckt”, erkennt man an den CAPE-Werten. Das ist die Energie, die einem Gewitter zur Verfügung steht, wenn es sich entwickelt (die roten Felder in der Abbildung sind also nicht gleichzusetzen mit der höchsten Gewitterwahrscheinlichkeit):

Ziemlich viel Energie liegt in der Luft. Vorhersage der CAPE-Werte für Freitagabend, 26.06.09, 20 Uhr. Quelle: MeteoGroup
Entsprechend gilt:
Trotzdem sollten Sie natürlich die schönen und warmen Abschnitte nutzen. Halten Sie aber immer ein Auge auf die Unwetterwarnungen. Und sollten Sie etwas Spannendes fotografieren oder filmen können, dann freue ich mich auf jede E-Mail.

Hmm, und das wo am Samstag mal wieder eine Nachtwanderung auf dem Programm steht. Na hoffen wir mal das Beste.
Kommentar by Schrottie — 24. Juni 2009 @ 16:58
Hallo Schrottie,
sagen wir so: je näher in Richtung Rhein, Mosel oder Main, desto besser die Chancen…
Kommentar by Frank Wettert — 24. Juni 2009 @ 22:23
Ziemlich viel Energie liegt in der Luft.
Genau Frank Du sagst es.
wo kommt die nur her???
Wo kommen nur die ganzen Gewitter her. wochenlanger Regen ,keine Sonne.??
Wolken Wolken Wiolken obwohl es garnicht warm ist oder war.
Und wenn Du mal auf dein Wetterradar in Richtung Ostdeutschland schaust
wirst Du sehen das da auch kein Himmel in der letzten Woche zu sehen war .oder nur kaum.
Frank Fragen über Fragen und ich bin mir sicher das Du auch wieder die für dich logische Antwort findest.!
Kommentar by sitar — 24. Juni 2009 @ 22:45
Klar, sitar,
ich glaube nur, dass Du diese nachvollziehbaren Antworten nicht hören möchtest. Ich gebe sie dennoch:
Kaltluft drückt an die Alpen, auf der Leeseite entsteht ein Tief. Tief verstärkt sich und zieht am Alpenrand weiter ostwärts. Tief bringt außen herum gegen den Uhrzeigersinn die feucht-warme Luft aus Afrika über das Mittelmeer zu uns. Das bedeutet feucht-warme Luft, das bedeutet hohe Energie.
Kommentar by Frank Wettert — 24. Juni 2009 @ 22:49
Mensch Frank! Das kommt doch alles von der zionistisch-bolschewistischen Weltverschwörung der USA mit ihrem HAARP-Projekt, das die Atmosphäre aufheizt.
Früher hat es sowas nie gegeben. Die kleine Eiszeit, Sturmfluten an der Nordseeküste, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Hurikane… Das sind alles nur Lügen der gekauften Systemmetereologen. Sowas gabs vor 20 Jahren noch gar nicht. Da war noch alles Friede, Freude. Eierkuchen im Tackatuckaland.
Kommentar by Daniel Weigelt — 25. Juni 2009 @ 20:45
Daniel,
mit Deinen Worten machst Du die Welt oder zumindest dieses Blog zu einem besseren Ort. Danke. Vielen Dank und Дружба
Frank.
Kommentar by Frank Wettert — 25. Juni 2009 @ 22:58
[...] Momentan ist der Pegel am Sinken. Aber schaun wir mal, wie es weiter geht… [...]
Pingback by Isar Hochwasser (Freising) | Das rote Blog — 25. Juni 2009 @ 23:22
Frank so wie Du zensierst gibst Du uns nur Recht das Du uns Informationen vom tatsächlichen Ablauf über unseren Köpfen vorenthälst.
Im kleinen wie im großen.
Typisch für Medienvertreter!!
Wir bleiben dran
Kommentar by Frank — 26. Juni 2009 @ 9:26
ich habe auf http://www.kr-l.de Berichte vom HAGELUNWETTER in Krefeld bilder sind auch dabei videos folgen!!!
Kommentar by Krefeld — 2. März 2010 @ 19:39