Europa-Wetter für das Wochenende (30.11. bis 2.12.)
Da kommt er also, der erste Advent. Und was könnte romantischer sein, als mit einer flackernden Kerze am Kranz in einer braun-rötlich schimmernden Holzhütte auf den Bergen zu sitzen? Draußen fallen Flocken vor dem leicht beschlagenen Fenster herab, drinnen knistert der Kamin…gut, für manche vielleicht jetzt etwas zu romantisch, aber ich muss zugeben, dass ich das mag. Wer es nicht mag, kann ja weiter in den Süden. Blicken wir auf das Reisewetter, sollten wir jedenfalls aufpassen: bitte nicht unbedingt in die Nähe der Nordsee fahren, denn ein Sturmtief meldet sich an.
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- Wintersport Alpenregion, Mittelgebirge: In den Mittelgebirgen sieht es für dieses Wochenende eher nach einer Verschlechterung aus. Oberhalb von 700 Metern können Sie vielleicht am Freitag noch ein bisschen umherschlittern, es steigt aber bereits die Schneefallgrenze. In den tiefen Mittelgebirgslagen können Sie Wintersport getrost vergessen. Im Moment liegen die Schneehöhen hier zwischen 38 cm im Thüringer Wald und 60 bis 70 cm im Erzgebirge. Außerdem müssen Sie zum Wochenende besonders in höheren Lagen mit mindestens schweren Sturmböen teils über 100 km/h leben. Dazu steigen die Temperaturen selbst in Gipfellagen auf 1 bis 2°C.
Da sieht es in den Alpen schon etwas besser aus: da ist in den letzten Tagen einiges an Schnee angekommen, in den höheren Lagen des Bayerischen Waldes liegen teilweise 2 Meter, auch im Appenzeller Land ist man mit 2 m Schneehöhe gut bedient. Am Wochenende fällt ab rund 1500 Metern Schnee, in den mittleren und hohen Lagen der Alpen sieht es also weiter gut aus. Der beste Tag zum Skifahren ist der Sonntag, hier kann sich auch mal die Sonne zeigen bei Temperaturen von -2°C in 1500 Metern Höhe. - Spanien, Portugal: Im Süden ist es uneingeschränkt spätherbst-tauglich mit Sonne, im Norden kommen im Verlauf des Wochenendes immer mehr Wolken an, und der Wind wird kräftiger, aber Regen gibt es nur selten. Die Höchsttemperaturen liegen bei 13°C in San Sebastian, 17°C in Palma de Mallorca und 20°C in Málaga.
- Italien: Freitag und Samstag hat man noch die dolce vita, häufig scheint die Sonne, nur an der Riviera wird es ab und zu mal wolkig mit ein paar Regentropfen. In Norditalien wird es dann am Sonntag ungemütlicher: die Wolken vermehren sich und lassen in den Dolomiten ein paar Schneeflocken, in der Po-Ebene ein bisschen Regen ab. Auch der Wind nimmt hier zu. Die Höchsttemperaturen ziehen am Wochenende an und liegen anfange bei 9°C in Novara und 17°C in Palermo, am Sonntag dann bei 12°C in Venedig und 19°C in Catania.
Frankreich: Ist an diesem Sonntag hinter Großbritannien und Deutschland das nächste heikle Land, denn es hat nunmal auch Kontakt zum Ärmelkanal und damit zu den anrauschenden Sturmtiefs. Am Freitag erreicht der erste kräftigere Regen dabei die Nordküste, besonders in der Bretagne kann es schon ordentlich schütten, zusammen mit einem kräftigen Wind. Und dieser ganze Klumpatsch tost sich dann bis Sonntag zu einer Linie bis etwa Toulouse – Lyon aus. Der Süden Frankreichs bleibt von Regen und Wind weitgehend verschont, sonst muss man wirklich aufpassen, nach Norden hin sind häufig teils unwetterartige Regengüsse dabei. Da kann schon hier und da etwas über die Ufer treten beziehungsweise überschwemmen. Die Höchsttemperaturen gehen immer weiter nach oben. Am Freitag erreicht man in Melun 9°C, in Lyon 8°C und in Porquerolles am Mittelmeer 14°C, am Sonntag liegen wir maximal zwischen 12°C in Rouen und 17°C in Nizza.

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