22 Gründe, warum der Benzinpreis immer weiter steigt
Es geht gar nicht anders. Sollten Sie schon hochgerechnet haben und herausgefunden, dass Sie im Jahr 2012 für eine Tankfüllung Super-Benzin das Bruttosozialprodukt von Burkina Faso aufbringen müssen, dann liegt das einfach daran, dass der Spritpreis einfach nichts anderes kann, als nach oben zu gehen. Egal was passiert.
Nur sie hier kommt weiter günstig davon.
Hier können Sie sich über 22 OPEC-Begründungen freuen, warum der Benzinpreis steigen wird:
- Die OPEC-Länder steigern ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Dies ist auf grundlegende ökonomische Gesetze unserer Marktwirtschaft zurückzuführen: Die gestiegene Nachfrage nach Tankerkapazität verteuert die Frachtraten überproportional. - Die OPEC-Länder drosseln ihre Produktion:
- der Benzinpreis steigt.
Das ist ökonomisch bedingt: Das Angebot sinkt bei gleichbleibender Nachfrage, damit wird die Ware teurer. - Im Nahen Osten herrscht vorrübergehend Waffenruhe:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ruhe ist trügerisch, die Lager werden vorsorglich aufgefüllt. Die zusätzliche Nachfrage erhöht den Marktpreis. - Im Nahen Osten wird gekämpft:
- der Benzinpreis steigt.
Hamsterkäufe erhöhen die Nachfrage und damit den Marktpreis. - Die Verbraucher sparen:
- der Benzinpreis steigt.
Der Minderverbrauch sorgt dafür, dass die Raffinerien weit unterhalb ihrer Kapazität produzieren müssen. Dies erhöht den Einheitspreis (Kosten pro Liter), den in einer Marktwirtschaft die Konsumenten zu tragen haben. - Die Verbraucher sparen nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Die Ölgesellschaften erfüllen eine lebenswichtige Funktion in der Martkwirtschaft: Durch Preiserhöhungen wirken sie einer noch größeren Abhängigkeit vom Erdöl entgegen. - Die Verbraucher weichen auf Substitute aus:
- der Benzinpreis steigt.
Die Verbundproduktion der verschiedenen Erdöl-Derivate kommt durcheinander. Das erhöht die Kosten pro Liter. - Der Rhein führt Hochwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Versorgungslage wird prekär. Vorsorgebestellungen erhöhen die Nachfrage und damit logischerweise den Marktpreis. - Der Rhein führt Niedrigwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Die Schiffe können nur zu einem Drittel ihrer Kapazität beladen werden. Die dadurch erhöhte Fracht pro Tonne Ladegut verteuert die Ware. - Der Rhein führt Normalwasser:
- der Benzinpreis steigt.
Kaum 25% des eingeführten Benzins erreichen die Schweiz auf dem Wasserweg. Für die Kalkulation spielt daher die Situation auf dem Rhein eine geringe Rolle. - Der Dollarkurs steigt:
- der Benzinpreis steigt.
Alle Erdöl-Kontakte werden in Dollar abgerechnet. Die Konsequenzen für den Preis in Schweizer Franken liegen auf der Hand. In einer freien Marktwirtschaft wirken sich alle Änderungen sehr schnell aus. - Der Dollarkurs sinkt:
- der Benzinpreis steigt.
Längst nicht alle Abschlüsse auf dem für die Schweiz maßgebenden Spotmarkt in Rotterdam werden in Dollar abgewickelt. Im übrigen dauert es immer eine gewisse Zeit, bis sich Änderungen beim Verbraucher auswirken. - Die Lager sind randvoll:
- der Benzinpreis steigt.
Große Lagerbestände drücken auf die Gewinnmarge. Die Filialen der großen Erdölkonzerne leisten freiwillig einen unschätzbaren Beitrag zur Landesversorgung in Notzeiten. In einer freien Marktwirtschaft ist es nur natürlich, dass sich die Konsumenten an den hohen Kosten dafür beteiligen. - Die Lager sind leer:
- der Benzinpreis steigt.
Die hohen Lagerverluste wurden bisher stets von den Erdölgesellschaften zu Lasten ihrer Erfolgsrechnung getragen. Das ist nicht mehr länger möglich. - Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr um 380% gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
Die Zahlen ergeben ein unvollständiges Bild. Im Benzingeschäft allein sieht die Lage schlecht aus. Vereinzelt entstanden sogar Verluste, die von den anderen Abteilungen getragen werden mussten. - Der durchschnittliche Reingewinn der großen Erdölkonzerne ist gegenüber dem Vorjahr kaum gestiegen:
- der Benzinpreis steigt.
In einer freien Marktwirtschaft kann ein Produzent nur mit einer angemessenen Umsatz-Marge existieren. - Ein OPEC-Mitglied stoppt infolge innerer Unruhen sämtliche Exporte:
- der Benzinpreis steigt.
Das Angebot auf dem Weltmarkt hat sich verringert. Die Preise reagieren entsprechend. - Ein OPEC-Mitglied nimmt seine Ausfuhren wieder auf:
- der Benzinpreis steigt.
Die seither eingetretene Inflation wurde entgegen den Gesetzen einer freien Marktwirtschaft von den Konzernen aufgefangen. Das kann nicht ewig so weitergehen. - Neue Erdölvorkommen werden entdeckt:
- der Benzinpreis steigt.
Es gibt viel zu tun, packen wir’s an. Um die Versorgung in der Zukunft zu sichern, müssen heute gewaltige Investitionen getätigt werden. Die Prokuktionskosten werden ständig höher. - Bisherige ergiebige Ölfelder erschöpfen sich:
- der Benzinpreis steigt.
Es wird immer schwieriger und teurer, der unverminderten Welt-Nachfrage nach Öl gerecht zu werden. - Zwei Erdölkonzerne fusionieren:
- der Benzinpreis steigt.
Der Zusammenschluss ist ein Signal dafür, dass bei den gegenwärtigen Preisen das Überleben einzelner Gesellschaften nicht mehr gewährleistet ist. - Zwei Erdölkonzerne fusionieren nicht:
- der Benzinpreis steigt.
Der von den staatlichen Aufsichtsstellen abgelehnte Zusammenschluss verhindert beträchtliche Rationalisierungs-Vorteile. Die Konsequenzen hat der Konsument zu tragen.
Diese nicht ganz ernst gemeinte, aber auch nicht ganz ohne Realitätsbezug erstellte Liste stammt von Martin Kapp, der für die Basler Zeitung schreibt. Mehr dazu im webjournal.
Diese Volkswirtschaft bleibt heute geschlossen…
Ein weiterer Teil unserer kleinen Sommerloch-Serie.
Stürzt das Geschäftsklima ins Sommerloch? Wird die Produktion gedrosselt? Gibt es Produktionslöcher? Ziehen alle in die Betriebsferien? Die Berichtsaison ist im August abgeschlossen. Kehrt jetzt R…
Trackback von hr-info — 9. August 2007 @ 6:27
[...] Die Sturmflut an der Nordsee ist vorüber, und es wird auch schwierig, jetzt noch rationale Gründe zu finden. Wieso die Preise nicht sinken, zeigt Ihnen diese Grafik: .yiggbutton { float:left; [...]
Pingback von Benzinpreis entschlüsselt: es ist nicht mehr der Ölpreis » Frank Wettert — 14. November 2007 @ 9:01
Danke für den tollen Text, hat mir in der Schule viel genützt.
Kommentar von Artikelverzeichnis — 12. Februar 2008 @ 22:59
[...] 2. Wenn die Frage 1 mit steigendem Ölpreis beantwortet werden muss, dann stell ich mir hier mal eine Hypothese auf. 100$ sind vor ein paar Monaten noch 74€(1.35 war ende 2007 der Umrechnungskurs gewesen! Heute sind 100$ = 64€(bei 1.55€ Umrechnungskurs). Der Ölpreis war im November 2007 auf ~95$. Nun sind wir bei 105$. Wenn wir nun die Währung mit reinrechnen kommt folgendes raus: 95$ hat das Öl bei einem Europreis von 1.35 gekostet. Ein Barrel Öl kostete damals also 70€. Heute kostet das Öl etwa 105 und der Europreis ist bei 1.55. Das bedeutet, meine Damen und Herren: der Ölpreis liegt bei 67€. Fantastisch! 3 € weniger. Jauchzet und freuet euch! Wir zahlen mit einem starken Euro weniger fürs Öl! *lauscht einer jaulenden Horde Manager* Was sagt ihr da? Der Benzinpreis steigt trotzdem? Häh? Wieso denn das bitte? Ach deswegen! [...]
Pingback von Kulins Blog! » Blog Archiv » Ölpreis und Benzinpreis? Wie entsteht der eigentlich? — 12. März 2008 @ 15:49
Man, man, man, man, Diesel heute 1.549 bei unserer Aral… ich könnt grad verrückt werden…
Kommentar von Artifex — 16. Mai 2008 @ 16:25
Es giebt doch Portale in denen aufgerufen wird an einem bestimmten Tag etwas bestimmtes zu machen .
Könnte mann nicht einmal im Monat aufrufen am Sonntag sein Auto stehen zu lassen , dann würde man doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (Staat und Oelmultis)
oder fallen wir dann womöglich in die 22 Gründe rein und das Benzin wird dann gleich noch teuerer .
Kommentar von Gerhard aus Mannheim — 19. Mai 2008 @ 8:54
Schon vergessen. Unsere Regierung ist der größte Preistreiber. In heiliger Allianz mit den Energieversorgern. Je teurer der Sprit um so mehr freut sich der Finanzminister. Alternativ ein spitzen Pöstchen für den abgehalfterten Abgeordneten. Vielleicht im Beirat des Energieversorgers, dessen Lobbyarbeit seit Jahren seine einzige Daseinsberechtigung war. Aber was kümmert das unsere Volksvertreter. Nach der Diätenerhöhung gar nicht. Da kann man locker auch 2,50 Euro für den Liter verkraften. Upps das sind sicher alles keine relevanten Gründe für die ausufernden nicht mehr zu stoppenden Energiepreise. Sind wohl doch die Sonnenstürme oder anderen kosmischen Ereignisse, die letztendlich die Preise nach oben treiben. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.
Kommentar von Chris — 19. Mai 2008 @ 13:07
.. und nicht ganz so schöne Aussichten…
Passend dazu: 22 Gründe, warum der Benzinpreis immer weiter steigt. Der Text ist bald 1 Jahr alt und passt noch immer wie die Faust aufs Auge. In den letzten Wochen bekamen wir sehr schön #11 und #12 demonstriert. Der schon lang überfällige Lorem…
Trackback von Andys Blog — 19. Mai 2008 @ 22:00
Hallo,
eigentlich sind das doch die Grünen mit Schuld!
Die wollten doch bis 2011 einen Benzinpreis von 5 Mark haben. - Wenn jetzt noch ein paar Steuern druaf kommen, haben die es schon vorher geschafft!
Und kurios ist das eine Marke A*** an einem Ort eine Preisspanne von 5-9 Cent hat zwischen diversen Pächtern im Umkreis von ca. 3-5 km!
Kommentar von Peter — 21. Mai 2008 @ 23:27
Da fehlen mir nur noch zwei wichtige Gründe:
- In China fällt ein Sack Reis um:
Benzinpreis steigt, da durch den Ausfall der volkseigen erzeugten Nahrungsmittel Ersatz geschaffen werden muss, will heissen das hier Energie investiert werden muss um den Reis wieder zu ersetzen.
- In China fällt kein Sack Reis um:
Benzinpreis steigt weil durch den vermehrten Reiskonsum beim Endverbraucher eine Trägheit eingetritt die sofort von dessen Ehefrau zur Zeugung von Nachwuchs genutzt wird. D.h. die Energienachfrage in China steigt weiter an !
Kommentar von Martin — 23. Mai 2008 @ 12:08
Grüß Gottle,
jetzt geht der Benzin- Preis noch ein Stück nach oben wetten,
WIRBELSTÜRME in der USA ,dazu noch schlechtes Wetter auf Mallorca!
Die Spekulanten die mit Immobilien einen riesigen Flop erlebten,zocken
jetzt mit dem Öl weiter.
Ich wette das irgendwann die Wut über diese Spezies eine Protestwelle
weltweit auslösen wird.
Kommentar von Rolf der Rächer — 26. Mai 2008 @ 7:54
Ach do fällt mir noch etwas ein.Wie wäre es mit einem kleinen
Autobahnstau?Jeder fährt exakt 62Km/h und das Deutschlandweit
ab morgen Dienstag um 14 Uhr ! Das hat Wirkung und kostet nix!
Der Spareffekt wäre riesig, und die hohen Umweltauflagen der EU
sind spontan erfüllt!
Kommentar von Rolf der Rächer — 26. Mai 2008 @ 7:59
Einfach die zwei größten beukotieren ( Schell und Total), wenn das genug Autofahrer machen regelt den rest der Wettbewerb.
Kommentar von HG — 29. Mai 2008 @ 18:19
..Die Diäten steigen…Die Steuer steigt…..Der Benzinpreis steigt…..
Kommentar von W.Dresen — 28. Juni 2008 @ 8:57
Ich hätte da einen Vorschlag.
Wir basteln uns einen Heckscheiben Flyer mit folgendem Text.:
WIR boykottieren die großen Mineralölkonzerne Shell; ESSO, TOTAL, BP und kaufen ab sofort bei freien Tankstellen.
Den Flayer 10x kopieren und an Freunde weitergeben! (Schneeballprinzip für einen guten Zweck).
Ich glaube das entwickelt sich wie das Anbringen von Deutschlandfahnen zur EM; WM.
Ich bin davon überzeugt, wenn der Preis bei den Großen nur um 10 % einbricht kommt Bewegung in die Sache.
Kommentar von FS — 4. Juli 2008 @ 22:42
Nette Idee mit den Flyern… bringt aber wohl nicht wirklich viel - man mache sich mal den Spass und stelle sich einen Tag an die Hauptausfahrt der Shell-Raffinerie in Hamburg… nahezu alle Tankstellen-Betreiber werden von hier beliefert !
Freie Tankstellen sind meist ein paar Cent günstiger - daher ist es für den Geldbeutel eh sinnvoll dort zu tanken.
Kommentar von Olli — 10. Juli 2008 @ 11:38
Der Ölpreis wir sinken, wenn sich folgende Erfindung durchsetzt:
Schwarzes Gold aus dem Silicon Valley
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,561833,00.html
Kommentar von tucan — 12. Juli 2008 @ 16:31
Noch ein dehr wichtiger Grund wurde vergessen:
Nur die bösen bösen Konzerne belegen den Kraftstoff mit einer dreifachen Steuer.
Die Steuer ist zwar bisher nicht erhöht worden, aber leider haben unsere Politiker noch nicht gerafft, dass sich Steuern auch senken lassen.
Kommentar von Reinhard — 12. Juli 2008 @ 23:18
[...] Thema erinnert mich stark an die 22 Thesen, warum denn der Benzinpreis permanent steigen [...]
Pingback von Der Benzinpreis steigt unaufhörlich! » Beitrag » Studentenkredit — 13. Juli 2008 @ 1:07
DAS IST ALLES EINE RIESENGROSSE SCHWEINEREI WAS MIT UNS DEUTSCHEN GEMACHT WIRD.DER BARREL SINDKT UM 30% UND BENZIN STEIGT WEITER.
WENN ICH KÖNNTE,WÜRDE ICH DIESES SCHEISS ABZOCKERLAND VERLASSEN!!!
Kommentar von patrick jensen — 7. August 2008 @ 10:02
Tja wie Recht Du doch hast! Dieses verkackte Land lässt sich alles gefallen, es ist einfach unglaublich. Während der Ölpreis um gute 20% nachgegeben hat, gehts an der Tanke wieder im Sauseschritt nach oben.
Waren am Wochenende noch 1,40 die Marke, so steht der Liter Super heute schon wieder bei 1,46. Merkwürdig bei derart billigem Öl im Vergleich zu vorher.
Natürlich betrachtet man die komplexen wirtschaftlichen Zusammenhänge, so lässt sich der ein oder andere Cent verstehen. Aber keine derartige Diskrepanz. Das was jedoch am stärksten auffält ist die Taktik mit der der Preis an den Endverbraucher umgelegt wird. Fällt der Ölpreis signifikant, so fällt noch klange nicht der Benzinpreis, da hier noch die Risiken der eigenen Lagerbildung der Öldealer wie Shell und co. abgefangen werden. Erst nach einigen Tagen bewegt es sich auch an der Tanke nach unten.
Steigt hingegen der Ölpreis, so wird dieser meist noch am selben Abend von der Zentrale eingepreist, wohlwissend das viele nun tanken um sich vor dem Preisanstieg zu schützen.
Dieses Spiel reiht sich in die Wochend- und Ferientaktik ein, das es schon einem Blinden mit Krückstock ins Auge fallen sollte.
Doch täglich stehen in Deutschland neue dumme und scheinbar reiche Menschen auf.
Täglich sehe ich sie bei Shell und Co wie sie ihren Popel, Reiskocher oder Rentnerbenz mit der teuren Edelplörre der Konzerne vollkippen. Egal was es kostet, sie werden während sie die Bild lesen meckern, stampfen und raunen. Jedoch spätestens wenn sie in Ihrem Vehikel das piepende Tanksignal vernehmen ist der Ärger verflogen und wer hilft in der Not und Faulheit??? Richtig die bunten Jungs vom Edeldealer, die die für die Misere verantwortlich sind.
Wer ist nun Schuld? Der die Preise macht, oder der dem der die Preise macht das Geld hinterherwirft.
Was würde denn jeder andere Mensch tun, wenn er wüßte er könne stets preislich verlangen was er will, solange er sich in einem gewissen Spielraum bewegt.
Nichts anderes tun die Ölmultis. Sie schöpfen den Spielraum aus. Fahren trotz Preiserhöhung oder verweigerter preissenkung noch immer genügend an meine Tanke, so habe ich noch Spielraum nach oben und haue nochmal auf den dummen Scheißhaufen mit dem Namen König Kunde.
So läuft das Spiel Tag ein Tag aus in dieser Republik und es ist traurig mit anzusehen wie Erwachsene Menschen sich selbst entmündigen.
Da meine Ergüsse hier nichts wirklich neues beinhalten und dies schon seit Bismarks Zeiten im Land der Dichter und Denker so läuft, heißt es wohl nur Kopf in den Sand und warten bis sich diese traurige Republik endlich ins Nirvana der ökonomischen bedeutungslosigkeit manövriert hat und sich auch der Allerletzte den Sprit nicht mehr leisten kann.
Dann, ja dann endlich ist mit sinkenden Preisen zu rechnen!
(P.S.: Mir ist bewusst das ich hiermit ein wenig an die Grenze gehe, jedoch stellt dies meine Meinung und Gedanken zur derzeitigen Situation im Vollen und Ganzen dar!)
Kommentar von MadMax und die Ritter des Tanklastzugs! — 13. August 2008 @ 21:57
Danke.
War perfekt für die Schule ;).
Kommentar von Phil — 8. September 2008 @ 21:18
So, habe eben zufällig ein altes Bild im Handy gefunden, vom 21.05.2008. Ölpreis damals, über 130 Dollar je Barrel, Benzinpreis 1,51€.
Ölpreis heute Morgen 92,32 Dollar je Barrel bei einem Benzinpreis von 1,51.
Damals schrieben die netten Herren von der Ölindustrie als Grund:
Der starke Preisverfall des Dollars treibe den Ölpreis an.
Heute der Grund eben dieser Herren:
Der starke Rückgang des Euro-Kurswertes in Relation zum Dollar hält die Preise hoch.
Eine Meinung dazu darf sich jeder Anhand der Zahlen selbst bilden. Eigentlich sollte der Benzinpreis, korrekt eingepreist, bei gleicher Relation zum Ölpreis von vor etwa 1 Jahr bei unter 1,40 je Liter liegen.
Das ganze bestätigt nicht nur diesen Seite hier, sondern sollte jedem logisch denkenden Menschen zur inneren Wut treiben.
Leute tankt bitte nicht mehr bei diesesn Banditen, sei es Shell, Aral, Total usw.
All diese Firmen können rein wirtschaftlich kein Interesse daran haben das Ihr billiger tankt, solange Ihr sowieso da tankt.
Also fahrt bitte in unser aller Interesse zu den No-Name Tankstellen. Der Sprit ist ein und das Gleiche, Additive gehören in die Märchenabteilung direkt neben Max und Moritz und wer meint mit 100 Octan-Marketing-Fusel auch nur 1 PS mehr aus seinem 50 PS E-Kadett raus zu holen, der sollte es vielleicht besser mit 15 Jahre altem Scotch Single Malt bei sich selbst versuchen, um auch noch den letzten Grips auszuräuchern!
Kommentar von Kommentar von MadMax und die Ritter des Tanklastzugs! — 17. September 2008 @ 17:34
[...] Benzinpreise sind für Normalverdiener zur Zeit kaum erschwinglich. Wer sein Portemonnaie entlasten und [...]
Pingback von Genügend Bewegung im Alltag? Kein Problem! | Kein Fastfood — 22. Oktober 2008 @ 16:23
23. Die Weltwirtschaft gleitet in eine Rezession ab:
- der Benzinpreis steigt.
Was viele unserer Politiker beherrschen, ist die Verwendung von Euphemismen. Denn in Wirklichkeit ist der Benzinpreis niemals gesunken, es hat lediglich ein starkes Negativwachstum stattgefunden.
Kommentar von B00nfire — 29. Dezember 2008 @ 1:55
DAS IST TOTALER SCHWACHSINN!!!!!
Kommentar von ROFL — 5. Januar 2009 @ 22:51
So ne scheis… warum lassen wie diese Shell typen alles hier kontrolieren. öl ist heute 35$ Benzin 1.189 dass heist als öl 150$ wahr benzin1.52 so etwas ist hier nicht richtig und kommt jetzt nicht mit $ kurs shell holt selber öl hoch.
Kommentar von Shell — 15. Januar 2009 @ 17:12
noch eins Benzin in USA ist jetzt ein 1.50$ per 4 liter woh höchststand wahr knapp 5$ per 4 liter. Da drüben ist echter Konkurence kampf.
Die regirung darf keine % kriegen die mussen einen fästen betrag krigen, so dass die auch nicht mehr verdienen.
Kommentar von Shell — 15. Januar 2009 @ 17:15
Moin!
Stichwort GEET.
Strecken und Erhitzen des herkömmlichn Treibstoffes mit nicht brennbaren Flüssigkeiten, und anschließende Aufbereitung des Gasgemisches mit einem Gegenstrom-Wärmetauscher. Dananch Abkühlen des aufbereiteten Gemisches und anschließende Verbrennung. Ergebnis bei optimaler Einstellung wird eine Benzineinsparung von ca. 70% sein. Die Abgaswerte sind auf eine Minimum reduziert.
Steckt noch in den Kinderschuhen, obwohl in den 90ern bereits patentiert (Paul Pantone), da soetwas von den Multis blockiert wir. Also Selbstbau.
Im Netz findet man viel Müll darüber, aber auch “echte” Informationen bezüglich Demo- Objekte, wie Rasenmäher, Stromaggis, etc. Mit Baumarktartikeln läßt sich bereits ein Demo-Objekt günstig aufbauen.In Frankreich fahren über 2000 Fahrzeuge erfolgreich mit dieser Motormodifkation.
Aber Vorsicht: Der deutsche TÜV wird sowas nicht kennen.
Einfach mal GEET oder Paul Pantone bei g…gle und You…be eingeben.
Versuch macht kluch.
Kommentar von Schrauber — 26. Januar 2009 @ 13:29
Da wundert es mich nur, dass die so erbosten Autofahrer noch immer voll Stoff geben und das Gaspedal auf Teufel komm raus durchtreten und den Sprit möglichst schnell und uneffektiv in die Umwelt befördern. Der Wirkungsgrad unserer Verbrennungsmotoren - egal ob Benzin- oder Dieselmotor - ist nun mal nach den Gesetzen der Physik (Carnot-Wirkungsgrad) nicht höher als ca 33%, d.h., von 10 l Treibstoff gehen 6 Liter ungenutzt durch den Auspuff und Erwärmen und Verschmutzung die Umwelt. Und das bei optimaler Fahrweise!
Die Zahl der Fahrer mit staatlich gefördertem Leasing-Firmenwagen, die sogar den Sprit frei haben, ist offenbar zu hoch.
Aber für die notleidende Automobilindustrie drücken wir doch gerne alle Augen zu (einschliesslich Hühneraugen), damit die SUVs weiterhin freie Fahrt haben.
Kommentar von Kalamus — 4. Februar 2009 @ 10:21
voll der scheiß wieso ist dat dann jetzt so billig wie vor 5 jahren nicht?!
Kommentar von Benjamin H. — 5. März 2009 @ 21:15
Lieber Benjamin,
jedes Posting hat ein Datum (zu sehen am Anfang). Ich bitte das zu beachten.
Kommentar von Frank Wettert — 12. März 2009 @ 16:45
Ich möchte mal sehen wie die Konzerne reagieren wenn jeder nur soviel tankt was er für den Tag braucht, oder bis zum nächsten Stopp ( Rast)auf der Autobahn.
1. Die Tanks in Rotterdam würden überlaufen.
2. Die Schiffe könnten nicht gelöscht werden.
3. Die Konzerne hätten kein zinsloses Darlehnen durch die bezahlte
Lagerhaltung im Autotank.
3.Die Logistik der Konzerne käme durcheinander, weil es unübersichtlich
wird an welcher Tankstelle wieviel Treibstoff benötigt wird.
Ich Wette der Benzinpreis geht runter
Kommentar von Heinz — 20. Januar 2010 @ 16:59
War mal wieder nen Traum heute, nen Alptraum!!!! Heute morgen war der Spritpreis von Super bei 1,31Euro - 1,33Euro, 3 verschiedenen Tankstellen! Wollte erst tanken, dachte mir, kann ich auch später, man gut, stunde später sagte mir meine Frau das die Preise bei 1,27Euro liegen, ich gleich los, vollgetankt! (Man freut sich ja da schon) 2 Stunden später kam mein Vater von der arbeit und er sagte das die Preise bei 1,37 euro sind!!!!! Das ist eine frechheit hoch 3!!!!! Da sind die grade ma für 2 Stunden mit den Preisen runtergegangen, den gleich 10 Cent wieder hoch!!!! Wie kann man sowas rechtfertigen?????? Und sowas kann einen (oder alle) nur aufregen!!!!!
Kommentar von Sven F. — 8. Februar 2010 @ 17:18
[...] 22 Gründe, warum der Benzinpreis immer weiter steigt Frank Wettert __________________ http://www.safety-cars.de http://www.chromlegenden.de http://charger1967.blogspot.com [...]
Pingback von Heute schon gelacht??? - Seite 763 - Virtual Racing. e.V. - Forum — 16. Februar 2010 @ 21:17
04.03.2010 Super ist von 1,41€ auf 1,40€ gefallen <– Muss ich direkt bei clever-tanken.de melden
Jetzt sinds die Griechen Schuld, die den Euro schwächen. Die Gründe werden immer affiger. Was ich wirklich absolut übelst finde, sind die schamlosen Preisanhebungen um bis zu 9 Cent auf einen Schlag. Bei ‘18 Pfennig’ hätte es ‘damals’ einen Aufschrei gegeben. Aber die ‘braven Deutschen’ lassen ja alles mit sich machen. Wer bei 1,41€ zu Aral fährt, it selbst Schuld! Ich tanke grundsätzlich nur freien Tankstellen!
Kommentar von Stefan — 3. März 2010 @ 19:18