Nun sind wir schon mittendrin im Herbst. Da möchte ich Sie wenigstens mit einer Aktualisierung beglücken. Oder eben auch nicht beglücken, je nachdem, welche Wetterstimmung mit Ihrer Psyche gerade eine genehme innige Bindung eingeht. Ich zum Beispiel habe nichts gegen das schöne, regnerische dunkle Wetter, das hier gerade herrscht. Es stimmt mich auf irgend eine Weise positiv.
Was gibt es also Neues? Wir müssten uns zunächst einmal um den Rest dieses vor sich hingammelnden Monats kümmern:
Die Schweiz wird demnächst das einzige Land der Welt sein, das ab Januar 2008 hoch aufgelöste Modellvorhersagen zur Verfügung stehen hat.
Dazu haben laut news.ch die Experten am ETH-Rechenzentrum CSCS in Manno in der Schweiz einen neuen Hochleistungscomputer eingeweiht: den Supercomputer Cray XT4.
Heute versuche ich, Sie nicht mit der üblichen Quarktasche, sondern mit einem Einstimmungsvideo auf das vorzubereiten, was bald unvermeidbar ist: der Herbst kommt. Ja, so ist das. Da brauchen Sie mich auch heute gar nicht über den Rand Ihres Cocktailglases ansehen, nur um mir zu zeigen, wie schön warm das heute doch ist. (Na ja, es sei denn, Sie kommen aus dem Nordwesten, dann ahnen Sie ja schon, was Ihnen droht) Doch halt: ist das hier nicht schon so eine Art Montags-Vorhersage? Na, da fangen wir doch lieber gleich richtig an:
Es folgt ein Kurz-Lehrgang, wie man Nazisunschädlich und lächerlich zugleich macht. Und das mit Spaß und in nur 2 Minuten und 36 Sekunden.
Serdar Somuncu stellt Nazis im sächsischen Dippoldiswalde bloß
Serdar Somuncu (Untertitel: ausgezeichnet mit dem Edmund Stoiber – Siegel für angepasste Kanaken), Respekt und Anerkennung. Wie kommt man auf diese geniale Art der Provokation? Unterhaltung mit Effekt. Eine Kunst, die nur ganz Wenige beherrschen.
Guten Tag. Wir hatten in dieser Woche Probleme mit der Wettervorhersage, das gebe ich ehrlich zu. “Wir” damit ist der ganze Meteorologen-Stand gemeint, denn offenbar ist auch bei anderen Diensten aufgefallen, dass mit dem Wetter etwas nicht stimmt.
Hat nach meinem persönlichen Eindruck allerdings grundsätzlich Probleme: die Wettervorhersage der Berliner U-Bahn (Foto von blogseven auf flickr)
Warum wir diese Probleme hatten und was das mit Murmelspielen zu tun hat, das können Sie in diesem Erklärbar-Interview nachhören, das ich heute Morgen auf radio eins gab:
Da wird doch gleich in der Nähe unserer MeteoGroup Niederlassung hier in Berlin ein so genanntes “Großbordell” eröffnet, so schrieb am 11. September die Welt Online:
Bei meinem Base-Radio-Sender radio SAW läuft im Moment eine Aktion, die nennt sich Geburtstags Geld-Garantie. Dabei werden stündlich drei Zahlen gezogen. Finden sich diese Zahlen in Ihrem Geburtsdatum, dann können Sie bis zu 15.000 Euro gewinnen. Haben Sie dazu auch noch eine Superzahl gezogen, dann werden es sogar 150.000.
Wenn ich bei meinen Wetter-Einsätzen dort mitbekomme, wie häufig dort jemand gewinnt, dann wäre ich gerne Hörer. Denn dann könnte ich auch in den Urlaub fliegen. Da ich es nicht kann, würden Sie das für mich übernehmen? Ich sage Ihnen auch, wie das Wetter dort wird.
Sehen Sie, das ist eine gute Frage. Ich fasse so kurz wie möglich zusammen, worum es in der Chemtrail-Theorie geht: Sie haben an klaren Tagen bestimmt auch am Himmel Streifen gesehen. Kondensstreifen von Flugzeugen, die sich dort teilweise sehr lange halten:
Doch Stopp! Haben Sie sich eigentlich nie darüber gewundert, wieso diese Streifen dort so lange am Himmel bleiben? — “Nein, wieso? Das sind doch einfach nur Wolken?”
Ich werde es tatsächlich tun: ich stürze mich in das Abenteuer Hausbau. Wenn ich es mir so recht überlege, ist der Mensch da ja ein bisschen masochistisch veranlagt. Wieso um alles in der Welt stürzt man sich in mehrere Monate Staub und Schmutz, mehrere Jahre Provisorienunterhaltung und mehrere Jahrzehnte Baufinanzierung? Ich wurde neulich gefragt, warum ich das überhaupt machen würde. Da muss ich Ihnen ehrlich sagen: mir fällt nichts dazu ein, was verbal hinreichend überzeugend wirkt.
Nur eines kann ich Ihnen konkret genug entgegenschleudern. So etwas möchte ich vermeiden:
Stattdessen kann ich jedenfalls für die Planungsphase mit ein paar Tipps dienen. Um den Arm des Web 2.0 auch in meinen Rohbau hineinragen zu lassen, habe ich mir dafür natürlich neue Webtools zunutze gemacht:
Bei der Vorstellung ihres neuen Buches verwies sie darauf, dass “Werte wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die Achtundsechziger abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft.”
Es sieht so aus, als habe Frau Herman nun eine ganze Portion mehr Freizeit. Da haben wir doch spontan einen Tipp für sie: