Ein provokativer Titel? Er ist auch nicht ganz so herb gemeint, wie die Überschrift es provokativ schreit. Dennoch: da ja nun der ZDF-Fernseh-Wettermann Uwe Wesp nach 32 Jahrenheute Abend um 19:20 Uhr im ZDF zum letzten Mal auftritt, darf dieses Video nicht fehlen. Und schon erklärt sich die Überschrift von selbst. Achten Sie auf diesen Versprecher:
Sie kennen ja die Karten, die ich hier regelmäßig verwende. Das zum Beispiel ist die aktuelle Wetterkarte:
Die Namen dieser Hochs und Tiefs für das Jahr 2008 vergibt die FU Berlin ab dem 1. Oktober wieder mit Ihrer Aktion Wetterpate. Und dann hören Sie im Radio so etwas wie:
So nannte es eine Mitarbeiterin von Antenne Brandenburg, die mich zur Konsultation anrief. Ich mag diesen Satz nicht in erster Linie wegen seines Inhalts, sondern wegen seiner schönen Metaphorik. Schwimmen Sie also mit mir gegen den Strom und lassen Sie sich dopen!
Eigentlich müssten wir doch alle glücklich sein. So ein herrlich sonniges Wochenende liegt hinter uns und pünktlich zur neuen Arbeitswoche regnet es. Wer nun angesichts der vielen fallenden Tropfen trotzdem schlechte Laune hat, der kann es an diesem heißen Girl auslassen.
Es ist immer ein bisschen wie Weihnachten, wenn die verschiedenen Langfristmodelle neue Ergebnisse ausspucken. Dieses Mal kommt die neue Prognose vom IRI, vom International Research Institute for Climate and Society an der Universität von Columbia. Doch zunächst stimme ich Sie ein wenig auf den Herbst ein:
“Winding Ways Of Autumn”, ein HDR-Foto von EugeniusD80 auf flickr
Sagen Sie mal, was fällt Ihnen eigentlich ein? Jemand, der die steigenden Brötchenpreise von seinem Einkommen im Durchschnitts-Niveau bezahlen muss, der sitzt nun fröhlich in Deutschland, erwirtschaftet so vor sich hin, und freut sich, dass bei 12°C wenigstens ein bisschen Sonne scheint.
Und Sie? Um diese Jahreszeit das Europa-Wetter abfragen? Erzählen Sie: sind Sie Student? Privatier? Freiberufler? Freimaurer? Na, dann erwirtschafte ich mal für Sie, denn hier kommt Ihr Reisewetter.
Ich liebe das Internet. Es gibt einfach jedem den Raum, seine Ängste und Nöte frei auszuleben. So sieht es auch mit denen aus, die Furcht vor der Invasion von Außerirdischen haben. Gedankenkontrolle ist eine schlimme Sache, und sollten Sie Angst davor haben, einmal unkontrolliert Ihre Körpersäfte zu verlieren, wenn Sie den Kühlschrank öffnen, in Kondensstreifen am Himmel Chemtrails sehen oder unvermittelt die Weltmacht an sich reißen möchten oder eine Pilotenschule besuchen, auf dass Sie in ein Hochhaus fliegen können: Stopp!
Auch so ein Thema, das jeden angeht: das Biowetter. “Ich habe Kopfschmerzen, das liegt am Wetter.” — “Meine Narbe juckt, da kommt bestimmt ein Tief.”
So etwas hört man natürlich ständig. Sie können sich dabei aber auch gleich denken, dass nicht alles Wetter ist, was in unseren Venen zwickt oder auf den Kopf hämmert. Teilweise sind die Beobachtung berechtigt, teilweise nicht, teilweise wissen die Wissenschaftler noch nicht genug darüber.
Eines ist klar: es gibt Leute, die reagieren sehr wetterfühlig und welche, die wie ein Panzer durch Hitze und Kälte brettern, ohne eine Veränderung zu spüren.