Tja, bei der Namensgebung geht der Spaß ja schon los. Aber erst einmal: ich heiße Sie willkommen, lieber Erstleser, in der GEIL.
Sie brauchen auch gar nicht gleich errötet in die fruchtbaren Regionen Ihres Körpers greifen oder gar an sie denken, hier geht es um die Globale-Erwärmungs-Informations-Liste. Eine kurze Erklärung zu dieser GEIL habe ich im ersten Teil gegeben, wohin ich den unbedarften Informationshungrigen hinbitten möchte.
Aus aktuellem Anlass (zum Zeitpunkt des Beitrags wütete gerade Hurrikan Dean über Mexiko hinweg) wird es heute schwül-warm werden: wir wenden uns den Tropen zu. Um die Gewalt so eines Systems einmal zu zeigen, hier ein netter Zusammenschnitt, den ich bei den ebenso abenteuerlustigen wie lebensmüden amerikanischen Sturmjägern von HurricaneNow fand:
[Aktualisierung, 22.08., 20:24 Uhr]: Der Brand ist mittlerweile lokalisiert (siehe Ende des Beitrags)
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Da muss ich doch gleich wieder in die Tasten greifen:
um kurz vor 12 hat sich über Berlin eine Gewitterlinie gelegt, die in einigen Bezirken für heftige Blitzeinschläge gesorgt hat. Folgendes ist bisher bekannt:
Oder auch SWV genannt (von mir jedenfalls). Da der August so hart war, bleibt uns wohl wieder einmal nichts anderes übrig als nach vorne zu blicken. Ich gebe zu, so etwas passiert in etwa seit Juni. Dabei habe ich eine interessante Entdeckung gemacht.
Ollersdorf in Österreich nach dem Regen vom 20.08.2007
Im Mai wurde ich gelegentlich gefragt: na? Bekommen wir wieder so einen tollen Sommer hin? Das geschah aber wirklich nur selten. Lieblingssituationen zur Witterungsprognose sind meistens Small-Talks auf der Straße, viel dringlicher scheint man aber Jahreszeitenvorhersagen auf Gesellschaften oder Parties zu brauchen, um die peinlichen Pausen zu füllen. Man wird aber wirklich gleich nach ganzen Jahreszeiten gefragt, und nicht nach dem Wetter von morgen. Vermutlich, weil man sich so mehr Stoff erhofft.
Dann folgte nach dem klatschnassen Mai der wechselhafte Juni und der sehr nasse Juli. Im Verlauf dieser Wochen wurde ich dann forscher angegangen: der Wettermann dient jetzt nicht mehr als Kommunikations-Silikon, sondern als Projektionsfläche der Sommersüchtigen: “sag mal, das kann doch nicht ewig so weitergehen?”. — Jetzt war es auch nicht mehr so, dass dem gediegenen Gesprächsambiente der Vorzug gegeben wurde, man hätte mich auch auf der Toilette sitzend noch vorwurfsvoll ausgefragt, wenn ich gelassen hätte.
Darum schreibe ich nun dieses Posting. In Zukunft werde ich bei derartigen Fragen einfach nur noch die entsprechende URL auf einen Zettel schreiben und hochhalten, ganz nach dem Motto:
Verdauungsprobleme in den Griff bekommen mit Wetter 2.0
Was tut man nicht alles, um sich dieses Wetter nicht wenigstens ein wenig rumpliger zu texten. Immerhin: das Wochenende konnte sich zumindest in und um Berlin sehen lassen. Und auch heute sitzen wir hier eher im wettertechnischen Plusbereich, auch wenn mir mal wieder die feuchte Luft durch die Körpereingänge kriecht.
Genug der ekelerregenden Assoziationen, die gerade in Ihnen aufsteigen. Kommen wir zum Wochenwetter:
Lassen Sie mich doch einfach schreibfaul sein. Ich habe heute im Netz gestöbert und das Skurrilste zum Thema Wetter gesucht. Die meisten Sachen sind lustig, der Hurrikan-Bericht ist einfach faszinierend.
Ich melde mich hier aus dem Dunkel. Das wäre ja soweit ganz schön, wenn dieses Dunkel kühl wäre. Es ist aber immer noch pappwarm, und das lässt mich schlechter aus der Hüfte schießen. Nun, mal sehen: vielleicht fällt mir ja noch ein Spielchen ein, das ich mit den Wetterdaten anfangen kann.
Sehen Sie, da habe ich doch schon die Idee. Passen Sie auf: für die, die in Deutschland bleiben, gibt es ein Brettspiel-Tipp für die entsprechende Region. Für die anderen eben das entsprechende Reisewetter. So haben wir alle etwas, das wir mitnehmen können (ich zum Beispiel nehme sehr gerne YiGG- und Webnews-Punkte). weiter lesen…
Wie schön einfach ist doch das Leben, wenn man selbst aussuchen kann.
In vielen Supermärkten setzt sich beispielsweise die arbeitsplatzun-, dafür aber die rationalisierungsfreundliche wie unpersönliche Selbstbedienungstheke durch. Sie wissen schon: neben sorgfältig aufgebauten Käse-Arrangements, die sich hinter der Fassmichnichtan-Glasscheiben auf Dekorationssalatblättern räkeln, findet sich ein Bereich, in dem das Frontglas fehlt. Dafür kann man sich die bereits abgepackten, abgewogenen und etikettierten Portionen einfach in den Einkaufskorb legen.
…ist Ihnen nach chinesischen Delikatessen, gebracht von dem Studenten in Ihrer Nachbarschaft? Dann ist es bald soweit: mein Gewinnspiel für ein Chinataxi läuft am 22. August aus.
Nein. Es klang schön. Es klang schön, bevor man im Verlauf des Juli die Hoffnung auf zwei Wochen Dauerhoch entlang des Straßenrandes in den Gully hat fließen sehen.